Am 12. Dezember ist es aufgrund einer außergewöhnlichen Wettersituation zu einem gewaltigen Föhn Sturm gekommen. Durch die Hanglagen des Remschnigg, entlang der slowenischen Grenze verstärkt, wütete dieser über viele Stunden und führte zu unvorstellbaren Schäden und Verwüstungen. Es grenzt an ein Wunder, dass in dieser Phase des Unwetters keine Menschenleben zu beklagen waren.

Die Freiwillige Feuerwehr St. Johann im Saggautal wurde gegen Mitternacht zu den ersten Einsätzen gerufen. Doch das wahre Schadens Ausmaß wurde erst mit Tagesanbruch erkennbar. 

Auch sollte am Rande bemerkt werden, dass durch solche Einsätze die Freiwilligkeit unter eine große und schwere Prüfung gestellt wird! Mit einer Tages Einsatzdauer von mehr als 20 Stunden und mit 53 Mann Stärke stellten wir uns dieser schweren und Kräfte raubenden Herausforderung.

Auf diesem Wege wollen wir uns bei allen eingesetzten Kräften, welche uns in der Stunde der Not unterstützend zur Seite gestanden sind, bedanken:


FF Fresing-Kitzeck, FF Prarath, FF Heimschuh, FF der Stadt Fürstenfeld, Rotes Kreuz Arnfels mit der Feldküche sowie dem österreichischen Bundesheer.

Bericht: HFM Rupert Binder, Fotos: FF St. Johann i. S.