Datum: 8. Oktober 2025 um 16:10 Uhr
Einsatzart: T03V – VU mit verletzte Pers. 
Fahrzeuge: HLF-3 , RF-A , MTF 


Einsatzbericht:

Intern sprechen wir seit einigen Jahren über „die magischen Drei“ – drei Alarmierungen innerhalb kürzester Zeit. Was nach Spaß  oder wie ein Mythos klingt, ist in unserer Feuerwehr fast schon traurige Regelmäßigkeit. Auch Anfang Oktober forderte uns diese Serie erneut heraus, mit drei Einsätzen innerhalb von nur zwei Tagen.

Dienstag, 07.10., 15:27 Uhr: Hilfeleistung in Narath

Die erste Alarmierung erfolgte am Dienstagnachmittag, dem 7. Oktober, um 15:27 Uhr. Unser Einsatzort war Narath, wo wir zu einer Hilfeleistung für eine Person gerufen wurden, die aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen konnte. Nach Eintreffen konnten wir der betroffenen Person schnell und umsichtig helfen.

Mittwoch, 08.10., 09:18 Uhr: Fahrzeug im Graben in Gündorf – Person nicht vor Ort

Der nächste Alarm ließ nicht lange auf sich warten: Am Mittwoch, dem 8. Oktober, um 09:18 Uhr, wurden wir zu einem Verkehrsunfall bei Gündorf gerufen. Ein Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen. Bei unserem Eintreffen war die betroffene Person nicht mehr am Einsatzort. Unsere Hauptaufgabe bestand darin, die Unfallstelle und das Fahrzeug für den späteren Transport durch ein Abschleppunternehmen zu sichern. Später am Tag erfuhren wir, dass die Person wohlauf sei, vom Grünen Kreuz bereits erstversorgt und in ein Spital gebracht wurde.

Mittwoch, 08.10., 16:10 Uhr: Schwerer Verkehrsunfall auf der L604 bei der Waschanlage

Nur wenige Stunden später, um 16:10 Uhr, wurden wir zu einem schweren Einsatz mit verletzten Personen auf der L604 bei der Kreuzung Ortsmitte St. Johann nach Arnfels auf Höhe Waschanlage gerufen. Hier hatte sich ein frontaler Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen ereignet: Ein Ehepaar war in Richtung Arnfels unterwegs, ein junger Mann in Richtung Leibnitz, welcher von seiner Fahrbahn abgekommen ist.

Bei der Erstbeurteilung und Versorgung unseres Feuerwehrarztes Dr. Markus Stiegler stellte sich heraus, dass alle drei beteiligten Personen Verletzungen mittleren bis schweren Grades erlitten. Zur Bewältigung dieses komplexen Einsatzes waren neben unserer Feuerwehr zahlreiche weitere Kräfte vor Ort: die Polizei mit mehreren Fahrzeugen, zwei Rettungsfahrzeuge, unser Feuerwehrarzt, die Straßenmeisterei sowie ein Abschleppdienst. Unsere Aufgaben umfassten die Absicherung der Unfallstelle, die Unterstützung des Rettungsdienstes, Binden ausgelaufener Betriebsmittel und einsammeln von Wrackteilen.

Wir wünschen allen Betroffenen eine schnelle Genesung und möchten uns bei allen eingesetzten Kräften für die professionelle und reibungslose Zusammenarbeit bedanken. Die hohe Einsatzfrequenz innerhalb dieser zwei Tage unterstreicht einmal mehr die Notwendigkeit unserer ständigen Einsatzbereitschaft, auch wenn wir die „magischen Drei“ gerne seltener erleben würden.


Fotos: OBM Wolfgang Stelzl, HFM Rupert Binder
Bericht: LM d.V. Stefan Peitler

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