Datum: 20. Februar 2026 um 4:06 Uhr
Einsatzart: T03 – VU Bergung + Öl 
Einsatzort: St. Johann i.S.
Fahrzeuge: HLF-3 , RF-A , WTF-A 7000 , MTF 
Weitere Kräfte: Gemeinde Traktor 


Einsatzbericht:

Rund 13 Stunden im Dauereinsatz: Schneechaos fordert auch unsere Wehr

Der 20. Februar 2026 wird uns als einer der intensivsten Einsatztage der letzten Jahre des Landesfeuerwehrverbands Steiermark in Erinnerung bleiben – die gesamte Steiermark schien im Schnee zu versinken und über diesen Tag hinweg 416 Feuerwehren auf Trab zu halten.

Von den frühen Morgenstunden bis zum Abend

Der erste Alarm riss unsere Kameraden um 04:06 Uhr per Sirene und „BlaulichtSMS“-App aus den Betten. Ab diesem Zeitpunkt rissen die Einsatzmeldungen bis auf ein paar kleinere Pausen nicht mehr ab. Erst gegen 15:45 Uhr erreichte uns die letzte telefonische Hilfeanfrage. Nach den notwendigen Reinigungs- und Wartungsarbeiten an Fahrzeugen und Geräten konnten wir uns gegen 17:00 Uhr wieder einsatzbereit zurückmelden.

Ein breites Spektrum an Aufgaben

Die schwere Last des nassen Schnees und die glatten Fahrbahnen sorgten für eine Vielzahl an Einsatzstellen im gesamten Lösch- bzw. Einsatzbereich:

  • Unzählige Bäume und Äste blockierten Verkehrswege – oft mehrmals dieselben Stellen.
  • Zahlreiche PKW mussten aus Straßengräben oder anderen misslichen Lagen befreit werden.
  • Am Parkplatz des Sportplatzes kam ein Lastkraftwagen im tiefen Schnee zum Stillstand und musste von uns herausgezogen werden.
  • Dach sowie ein Balkon eines Wohngebäudes machten die Last des Schnees zu schaffen. Diese mussten mit Schaufeln entlastet werden, um einen möglichen Einsturz zu verhindern.
  • Ebenso wurde ein Reserve-Notstromaggregat einem Haushalt zugestellt, um die Heizung trotz stundenlangen Stromausfalls weiter betreiben zu können.

Zusammenhalt, der stärkt

Ein solcher Tag verlangt der Mannschaft vieles ab – der eigene Hof und die Arbeit werden zurückgelassen und natürlich auch die körperliche und auch geistige Anstrengung über den ganzen Tag hinweg.

Und das gilt nicht für uns als Feuerwehr und muss auch anerkannt werden:
Gemeindebedienstete, Lohnarbeiter, aber auch Freiwillige aus dem Ort waren an diesem Tag und auch am Tag darauf auf den Traktoren unterwegs und machen Straßen, Gehwege und Einfahrten und auch Höfe schneefrei!

Auch anderwaltige Unterstützung aus der Bevölkerung war wie immer überwältigend. Wir wurden mit zahlreichen Sachspenden in Form von Wurstsemmeln, pikantem Gebäck und Mehlspeisen über den Tag hin versorgt. Für uns nicht nur besonders hilfreich für unsere Energiereserven, sondern auch ein schönes Zeichen der Wertschätzung!

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, die sich zu den obigen Zeilen angesprochen fühlen.


Fotos: HBI Walter Wallner, LM d.V. Stefan Peitler
Bericht: LM d.V. Stefan Peitler

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