Am Sonntag, dem 3. Mai 2026, feierten wir den Ehrentag unseres Schutzpatrons, des heiligen Florian. Es war ein Tag, der alles bot, was das Feuerwehrleben ausmacht: Stolze Tradition, starke Gemeinschaft und die plötzliche Erkenntnis, dass der Ernstfall keinen Feiertag kennt.
Festlicher Einzug
Um 09:30 Uhr versammelten sich zahlreiche Kameradinnen und Kameraden in der „braunen Ausgehuniform“ beim Rüsthaus. Mit der Trommel des Musikvereins St. Johann im Saggautal als Unterstützung marschierten wir zur Pfarrkirche, um die heilige Messe zu Ehren unseres Schutzpatrons zu feiern. Auch die Messe wurde vom MV musikalisch umrahmt.
„Als würden wir von der Messe davonlaufen“
Mitten unter der Messe passierte genau das, worüber bei uns in der Wehr besonders am Floriani-Sonntag oft gescherzt wird: die Alarmierung. Während die Gebete noch sprachen, riefen die Handys und Sirenen zum Einsatz. Ohne zu zögern, verließ der Großteil der Kameraden die Kirche und rückte im Laufschritt zurück ins Rüsthaus ein. Details zum Einsatz wird es dazu im eigenen Einsatzbericht geben.
Agape für den guten Zweck
Trotz des Einsatzes blieb ein kleiner Teil der Mannschaft vor Ort, um die Tradition für die Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Die vorbereitete Agape wurde erfolgreich durchgeführt:
Die gesamten Einnahmen kommen direkt unserer Feuerwehrjugend zugute – ein herzlicher Dank an alle Spender!
Gemeinsamer Ausklang
Während die Agape abgebaut wurde und ein Teil unserer Kameraden sich im Gasthaus Jauk-Hartner eingefunden haben, sind auch unsere Einsatzkräfte nach „Brand aus“ wieder ins Rüsthaus eingerückt. So konnte der Vormittag doch noch teilweise gemeinsam abgeschlossen werden und jeder gestärkt nach Hause.
Ein herzliches Dankeschön an den Musikverein für die Begleitung, an die Bevölkerung für die Unterstützung bei der Agape und dem Gasthaus Jauk-Hartner für die Bewirtung trotz großer Feier am selben Tag!
Fotos & Bericht: LM d.V. Stefan Peitler